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Gastfreundschaft in der tschetschenischen Kultur

Bereitgestellt von am Monday, 7 October 2013.    416 views Kein Kommentar
Gastfreundschaft in der tschetschenischen Kultur

Eine Legende besagt, dass die Vorfahren der Tschetschenen – Nochtschuo – mit einem StĂĽck Eisen in der einen und einem StĂĽck Käse in der anderen Hand geboren wurden. “Anmut verweilt selten an unbesuchten Orten”, “ein Gast bringt Freude”, “je länger der Weg das Gastes zu deinem Haus, desto mehr Respekt schuldest du ihm…”. Viele Redewendungen, Legenden und Fabeln behandeln das heilige Gesetz der Gastfreundschaft.

Die Dorfbewohner sind äußerst gastfreundlich. Jede Familie auf dem Land hat einen eigens dafür eingerichteten Gästeraum, der immer sauber ist, mit sauberer Bettwäsche, kurz gefasst, bereit für Gäste. Keiner benutzt diesen Raum. Selbst Kindern ist es untersagt, in diesem Zimmer zu spielen oder Sonstiges. Jede Familie muss stets bereit sein, eine Mahlzeit zu servieren. Tschetschenen pflegen es, einen bestimmten Vorrat für diese Zwecke aufzubewahren

In den ersten drei Tagen seines Besuchs werden ĂĽber den Gast keine Fragen gestellt… Er ist ein privilegiertes Mitglied der Familie. In den alten Tagen halfen sogar die Tochter oder Schwiegertochter des Familienoberhaupts dem Gast dabei, seine Schuhe und seinen Ăśbermantel auszuziehen. Der Gast genieĂźt einen warmen Empfang zu Mahlzeiten. Ein Tschetschene muss sein eigenes Leben riskieren, um das Leben, die Ehre und das Eigentum des Gasts zu beschĂĽtzen. Das ist eines der Grundregeln der tschetschenischen Gastfreundschaft.

Der tschetschenische Verhaltenskodex besagt, dass der Gast der Familie, bei welcher er ĂĽbernachtet, keine Bezahlung anbieten soll. Der Gast mag aber gleichwohl die Kinder der Familie beschenken.

Die altertümlichen Regeln der Gastfreundschaft wurden, ungeachtet aller Umstände, befolgt. Jeder gute Mann, unabhängig von seinen ethnischen Wurzeln, verdiente sich einen warmen Empfang.

Es gibt eine direkte Verbindung zwischen der Gastfreundschaft und den Begrüßungen. Um jemanden zu begrüßen, öffnet der Tschetschene seine Arme, welches sein Herz enthüllt und somit zeigt, dass er weder böse Absichten hat noch derartiges plant.

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