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Pro-russisches Regime rei├čt Deportationsdenkmal in Grosny ab

Bereitgestellt von am Sunday, 16 February 2014.    65 views Kein Kommentar
Pro-russisches Regime rei├čt Deportationsdenkmal in Grosny ab

Lokale Quellen haben berichtet, dass das Deportationsdenkmal in Grosny in der von Russland besetzten Tschetschenischen Republik Itschkeria durch das Pro-Kreml-Regime abgerissen wurde.

Im Jahre 1992 wurde, initiiert durch Dschochar Dudayew, im Zentrum von Grosny ein Denkmal im Gedenken an die Deportation der gesamten tschetschenischen Bev├Âlkerung im Jahre 1944 errichtet, auf direkten Befehl des Sowjetf├╝hrers Josef Stalin. Der tschetschenische K├╝nstler Darchi Khaskhanov hatte ein Denkmal gebaut mit Grabsteinen, die auf dem Gel├Ąnde von sowjetischen Einrichtungen gefunden wurden, verteilt ├╝ber ganz Tschetschenien. Im Denkmal verwendet er eine Hand mit einem Dolch. Das Monument wurde sehr schnell zu einem Symbol, nicht nur zum Gedenken an die Deportation am 23. Februar, sondern auch, um f├╝r die Opfer zu beten. Im Jahre 2008 hatte das Pro-Kreml-Regime versucht, das Monument zu entfernen, aber aufgrund der ├Âffentlichen Emp├Ârung haben sie 3 Meter hohe Absperrungen um das Denkmal herum bauen lassen und der Besuch wurde jedem untersagt.

Am 12. Februar 2014 wurden die B├╝rger von Grosny Zeugen des Abrisses des Deportationsdenkmals und der Befestigung der Grabsteine vor dem besch├Ąmenden Denkmal des pro-russischen Regimes, welches ihre ÔÇťheldenhafteÔÇŁ Polizei repr├Ąsentiert, die auf der Seite der russischen Invasoren gek├Ąmpft haben, um Mitb├╝rger zu foltern und umzubringen.

ÔÇťDas Deportationsdenkmal sollte an seinem urspr├╝nglichen Ort bleiben. Es ist eine Verspottung der historischen Erinnerungen der Menschen und der Wunsch, die Ereignisse der letzten 3 Jahrzehnte aus den Erinnerungen der Menschen zu l├Âschen.ÔÇŁ sagte ein lokaler Einwohner, der anonym bleiben m├Âchte.

ÔÇťDiese Grabsteine zum Denkmal der get├Âteten pro-russischen Polizisten umzuziehen, ist ein Versuch, ihre Handlungen zu rechtfertigen. Es gibt keine Verbindung zwischen der Deportation und der umgebrachten Streitkr├Ąfte. Tats├Ąchlich wird aber alles Erdenkliche gemacht, um das Denkmal zu entfernen. Was f├╝r ein ÔÇťGeschenkÔÇŁ der pro-russischen Regierung am 70. Jahrestag der Deportation des Volkes, ÔÇť sagt ein anderer Grosny-B├╝rger, Aslambek Sh.

Wir erinnern uns, dass das Pro-Kreml-Regime auch Gedenkfeiern zur Massendeportation im Jahre 1944 am Tag der Geschehens, dem 23. Februar, verboten und die Menschen dazu angewiesen hat, die Gedenkfeier am 10. Mai durchzuf├╝hren, dem Siegestag der sowjetischen Armee, an welchem Sowjetsoldaten w├Ąhrend dem zweiten Weltkrieg fielen.

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