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Hass: Die R├╝ckkehr einer elementaren Gewalt

Bereitgestellt von am Monday, 7 October 2013.    72 views Kein Kommentar
Hass: Die R├╝ckkehr einer elementaren Gewalt

Hass: Die R├╝ckkehr einer elementaren Gewalt
Autor: Andr├ę Glucksmann
├ťbersetzer: Bernd Wilczek, Ulla Varchmin
Verlag: Verlag Nagel & Kimche AG; Auflage: 4 (19. August 2005)
ISBN-10: 3312003601
ISBN-13: 978-3312003600
288 Seiten

Eine gleicherma├čen beklemmende wie aufr├╝ttelnde Analyse legt der franz├Âsische Philosoph mit diesem Werk vor. Er benennt Zusammenh├Ąnge, die zu verdr├Ąngen sich keine Gesellschaft mehr leisten kann.

Grenzenloser Hass geht um die Welt: mal gl├╝hend, mal schonungslos, mal schleichend und kalt. Wer glaubte, mit dem Ende des 20. Jahrhunderts sei die Zeit der Diktatoren und Aggressoren endg├╝ltig vorbei, hat sich get├Ąuscht. Man betrachte den Nahost-Konflikt, das Drama in Tschetschenien, manches Land in Afrika oder den Iran — die Hass-Ausbr├╝che des iranischen Pr├Ąsidenten gegen Israel sind nicht die ersten Attacken, die aus Teheran kommen. Andre Glucksmann erinnert in seinem Buch an einen fr├╝heren Pr├Ąsidenten der islamischen Republik. Ayatollah Rafsandschani stellte im Dezember 2001 folgende Rechnung auf: Bei einem Atomkrieg Iran-Israel w├╝rden f├╝nf Millionen Juden sterben. Dass sein Land drei Mal mehr Opfer haben w├╝rde, sei kein zu hoher Preis. Er sei angemessen, schlie├člich w├Ąre der Staat Israel dann ausgel├Âscht.

Willk├╝r, religi├Âser Fanatismus, T├Âtungswille und Menschenverachtung nehmen be├Ąngstigend zu. Sie manifestieren sich in den Anschl├Ągen vom 11. September 2001 in New York, dem Irak-Krieg und in vielen anderen L├Ąndern. Zynismus und Hass diktieren den Umgang mit Gefangenen. Eine von ├Âkologischen Ideen begeisterte Generation verfolgte das Ziel, sich von der atomaren Bedrohung zu befreien. Jetzt hat sie, ohne eigenes Zutun, eine noch schwierigere Zukunft vor sich als die, der sie den Schrecken nahm. Sie muss, so folgert Glucksmann, das Zeitalter der Wasserstoffbombe verlassen und sich auf die menschliche Bombe einstellen.

Es ist nicht einfach, das Buch aus der Hand zu legen und zur Tagesordnung zur├╝ckzukehren. Die Lekt├╝re r├╝ttelt auf. Dieser ganze Irrsinn hat Methode. Der franz├Âsische Philosoph und Humanist analysiert eine Realit├Ąt, der wir nicht entfliehen k├Ânnen und die wir nicht verdr├Ąngen d├╝rfen. Es ist unsere Wirklichkeit. –Carsten Hansen

Pressestimmen

“Eine gl├Ąnzend belesene Analyse.” Ludger L├╝tkehaus, Die Zeit, 13.10.05

“Glucksmann beschreibt h├Âchst treffend und mit aufr├╝ttelnden Worten das Ph├Ąnomen des Terrorismus.” Thomas Speckmann, S├╝ddeutsche Zeitung, 27.10.05

“Andr├ę Glucksmann l├Ąsst im Interview sein Gegen├╝ber nicht aus den Augen, wenn er ├╝ber die Gesellschaft berichtet, die nicht aus den Augen gelassen werden darf. Nun fordert er in seiner neuen (Terror-)Analyse Hass auf den Hass.” Alexandra Kedves, Neue Z├╝rcher Zeitung, 08.10.05

“Vielleicht ist dies hier Glucksmanns bedeutendstes Buch seit der Philosophie der Abschreckung, jedenfalls ist es sein zornigstes.” Hannes Stein, Die Welt, 03.09.05

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