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Die Freiheit des Wortes: Letzte Berichte aus einem gefährdeten Land

Bereitgestellt von am Tuesday, 8 October 2013.    206 views Kein Kommentar
Die Freiheit des Wortes: Letzte Berichte aus einem gefährdeten Land

Die Freiheit des Wortes: Letzte Berichte aus einem gefährdeten Land
Autor: Anna Politkovskaja
Ăśbersetzer: Hannelore Umbreit
Verlag: Dumont Buchverlag; Auflage: 1 (24. August 2011)
ISBN-10: 3832196420
ISBN-13: 978-3832196424
314 Seiten

Der Wahrheit verpflichtet und getrieben vom unerschütterlichen Glauben an den Wert der Freiheit, des Rechtsstaats und des Humanismus, kämpfte Anna Politkovskaja fast im Alleingang gegen die offizielle Kultur der Lüge in Putins Russland und bezahlte dafür mit dem Leben: Vor fünf Jahren, am 7. Oktober 2006, wurde sie vor dem Fahrstuhl ihres Wohnhauses in Moskau erschossen. Der Täter ist bis heute nicht gefasst.

Der unveröffentlichte Text, der sich auf Anna Politkovskajas Computer fand, bildet gleichsam ihr Vermächtnis, eine bittere Bilanz der Freiheit des Wortes in Russland: Propaganda statt Recherche und Fakten, entstellte Bilder der Wirklichkeit, “patriotische” Attacken auf alles, was “fremd” ist. Diesem Weltbild ist Anna Politkovskajas journalistisches Ethos diametral entgegengesetzt. FĂĽr sie zählten immer allein der einzelne Mensch und die Wahrheit. Dieser von Claus Kleber eingefĂĽhrte Band versammelt ihre wichtigsten Arbeiten. Er liefert eine unbestechliche Analyse des postsowjetischen Systems.

“Wir werden sie lesen und von ihr lernen noch jahrelang.” Salman Rushdie

Ăśber den Autor
Anna Politkovskaja wurde 1958 geboren. Sie war die bekannteste russische Journalistin, mit ihren Berichten und Reportagen ĂĽber Tschetschenien erlangte sie BerĂĽhmtheit und wurde mit zahlreichen Preisen geehrt. Sie arbeitete fĂĽr die Moskauer Zeitung “Novaja Gazeta” und verbrachte seit dem Anfang des zweiten Tschetschenien-Krieges im September 1999 viele Monate als Korrespondentin in der Kaukasus-Republik. Am 7. Oktober 2006 wurde Anna Politkovskaja in Moskau erschossen – an Putins Geburtstag. Im DuMont Verlag erschien 2003 ihre Dokumentation “Tschetschenien. Die Wahrheit ĂĽber den Krieg”, 2005 das Buch “In Putins Russland”, 2007 ihr “Russisches Tagebuch” und 2011 “Die Freiheit des Wortes”. Auszeichnungen 2001 Preis der russischen Journalistenunion 2002 Courage in Journalism Award 2003 Preis fĂĽr Journalismus und Demokratie der Organisation fĂĽr Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa 2003 Lettre Ulysses Award for the Art of Reportage fĂĽr “Tschetschenien – die Wahrheit ĂĽber den Krieg” 2003 Hermann Kesten-Medaille 2004 Olof-Palme Preis 2005 Preis fĂĽr die Freiheit und Zukunft der Medien Hannelore Umbreit, geboren 1950 in ThĂĽringen, studierte in Leipzig und lehrt heute am Institut fĂĽr Angewandte Linguistik und Translatologie der Universität Leipzig. Aus dem Russischen ĂĽbersetzte sie u.a. Texte von Nina und Ekaterina Sadur, Irina Poljanskaja und Michail Elizarov.

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