{"id":151,"date":"2013-10-07T17:56:16","date_gmt":"2013-10-07T14:56:16","guid":{"rendered":"http:\/\/waynakh.com\/de\/?p=151"},"modified":"2013-10-07T17:56:16","modified_gmt":"2013-10-07T14:56:16","slug":"hass-die-ruckkehr-einer-elementaren-gewalt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/waynakh.com\/de\/2013\/10\/07\/hass-die-ruckkehr-einer-elementaren-gewalt\/","title":{"rendered":"Hass: Die R\u00fcckkehr einer elementaren Gewalt"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Hass: Die R\u00fcckkehr einer elementaren Gewalt<\/strong><br \/>\n<strong>Autor:<\/strong> Andr\u00e9 Glucksmann<br \/>\n<strong>\u00dcbersetzer:<\/strong> Bernd Wilczek, Ulla Varchmin<br \/>\n<strong>Verlag:<\/strong> Verlag Nagel &amp; Kimche AG; Auflage: 4 (19. August 2005)<br \/>\n<strong>ISBN-10:<\/strong> 3312003601<br \/>\n<strong>ISBN-13:<\/strong> 978-3312003600<br \/>\n288 Seiten<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine gleicherma\u00dfen beklemmende wie aufr\u00fcttelnde Analyse legt der franz\u00f6sische Philosoph mit diesem Werk vor. Er benennt Zusammenh\u00e4nge, die zu verdr\u00e4ngen sich keine Gesellschaft mehr leisten kann.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Grenzenloser Hass geht um die Welt: mal gl\u00fchend, mal schonungslos, mal schleichend und kalt. Wer glaubte, mit dem Ende des 20. Jahrhunderts sei die Zeit der Diktatoren und Aggressoren endg\u00fcltig vorbei, hat sich get\u00e4uscht. Man betrachte den Nahost-Konflikt, das Drama in Tschetschenien, manches Land in Afrika oder den Iran &#8212; die Hass-Ausbr\u00fcche des iranischen Pr\u00e4sidenten gegen Israel sind nicht die ersten Attacken, die aus Teheran kommen. Andre Glucksmann erinnert in seinem Buch an einen fr\u00fcheren Pr\u00e4sidenten der islamischen Republik. Ayatollah Rafsandschani stellte im Dezember 2001 folgende Rechnung auf: Bei einem Atomkrieg Iran-Israel w\u00fcrden f\u00fcnf Millionen Juden sterben. Dass sein Land drei Mal mehr Opfer haben w\u00fcrde, sei kein zu hoher Preis. Er sei angemessen, schlie\u00dflich w\u00e4re der Staat Israel dann ausgel\u00f6scht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Willk\u00fcr, religi\u00f6ser Fanatismus, T\u00f6tungswille und Menschenverachtung nehmen be\u00e4ngstigend zu. Sie manifestieren sich in den Anschl\u00e4gen vom 11. September 2001 in New York, dem Irak-Krieg und in vielen anderen L\u00e4ndern. Zynismus und Hass diktieren den Umgang mit Gefangenen. Eine von \u00f6kologischen Ideen begeisterte Generation verfolgte das Ziel, sich von der atomaren Bedrohung zu befreien. Jetzt hat sie, ohne eigenes Zutun, eine noch schwierigere Zukunft vor sich als die, der sie den Schrecken nahm. Sie muss, so folgert Glucksmann, das Zeitalter der Wasserstoffbombe verlassen und sich auf die menschliche Bombe einstellen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es ist nicht einfach, das Buch aus der Hand zu legen und zur Tagesordnung zur\u00fcckzukehren. Die Lekt\u00fcre r\u00fcttelt auf. Dieser ganze Irrsinn hat Methode. Der franz\u00f6sische Philosoph und Humanist analysiert eine Realit\u00e4t, der wir nicht entfliehen k\u00f6nnen und die wir nicht verdr\u00e4ngen d\u00fcrfen. Es ist unsere Wirklichkeit. &#8211;Carsten Hansen<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Pressestimmen<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8220;Eine gl\u00e4nzend belesene Analyse.&#8221; Ludger L\u00fctkehaus, Die Zeit, 13.10.05<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8220;Glucksmann beschreibt h\u00f6chst treffend und mit aufr\u00fcttelnden Worten das Ph\u00e4nomen des Terrorismus.&#8221; Thomas Speckmann, S\u00fcddeutsche Zeitung, 27.10.05<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8220;Andr\u00e9 Glucksmann l\u00e4sst im Interview sein Gegen\u00fcber nicht aus den Augen, wenn er \u00fcber die Gesellschaft berichtet, die nicht aus den Augen gelassen werden darf. Nun fordert er in seiner neuen (Terror-)Analyse Hass auf den Hass.&#8221; Alexandra Kedves, Neue Z\u00fcrcher Zeitung, 08.10.05<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8220;Vielleicht ist dies hier Glucksmanns bedeutendstes Buch seit der Philosophie der Abschreckung, jedenfalls ist es sein zornigstes.&#8221; Hannes Stein, Die Welt, 03.09.05<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hass: Die R\u00fcckkehr einer elementaren Gewalt<br \/>\nAutor: Andr\u00e9 Glucksmann<br \/>\n\u00dcbersetzer: Bernd Wilczek, Ulla Varchmin<br \/>\nVerlag: Verlag Nagel &amp; Kimche AG; Auflage: 4 (19. 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