{"id":123,"date":"2013-10-07T16:39:11","date_gmt":"2013-10-07T13:39:11","guid":{"rendered":"http:\/\/waynakh.com\/de\/?p=123"},"modified":"2013-10-07T16:39:11","modified_gmt":"2013-10-07T13:39:11","slug":"hadschi-murat-eine-erzahlung-aus-dem-land-der-tschetschenen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/waynakh.com\/de\/2013\/10\/07\/hadschi-murat-eine-erzahlung-aus-dem-land-der-tschetschenen\/","title":{"rendered":"Hadschi Murat: Eine Erz\u00e4hlung aus dem Land der Tschetschenen"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Hadschi Murat: Eine Erz\u00e4hlung aus dem Land der Tschetschenen<\/strong><br \/>\n<strong>Autor:<\/strong> Lew Tolstoj<br \/>\n<strong>\u00dcbersetzer:<\/strong> Arthur Luther<br \/>\n<strong>Verlag:<\/strong> Insel Verlag; Auflage: 4 (23. Oktober 2000)<br \/>\n<strong>ISBN-10:<\/strong> 3458344098<br \/>\n<strong>ISBN-13:<\/strong> 978-3458344094<br \/>\n188 Seiten<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Jahrzehnte nach seiner Teilnahme am Krimkrieg 1850\/51 setzte Leo Tolstoi den tschetschenischen, daghestanischen und tscherkessischen St\u00e4mmen ein literarisches Denkmal. Zwei Welten stehen einander in diesem Roman gegen\u00fcber: die der russischen Eroberer und jene der Kaukasusv\u00f6lker, denen Tolstois Sympathie geh\u00f6rte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Tolstoi beschreibt in &#8220;Hadschi Murat&#8221; die Problematik des Gegensatzes von Naturn\u00e4he und Zivilisation und gestaltete daraus ein wirkungsreiches Bild. Die bl\u00fchende Distel, die mit ihrem Widerstand gegen die sie bedrohende Hand des Menschen an die historische Gestalt des kaukasischen Volkshelden Schamyl erinnert und an seinen Gegenspieler Hadschi Murat, wird zum Symbol f\u00fcr die Gegenwehr.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Erz\u00e4hlung nimmt in einem kaukasischen Bergdorf ihren Anfang, von wo sich die Handlung mehr und mehr bis zum H\u00f6hepunkt, einer Szene bei Zar Nikolaus I. in Petersburg, entfernt und schlie\u00dflich wieder zum Ausgangspunkt zur\u00fcckkehrt. Aus der farbenfrohen Darstellung im Schnittpunkt zwischen Morgen- und Abendland ragt Hadschi Murat als urw\u00fcchsige heroische Gestalt heraus.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u00dcber den Autor<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Lew Tolstoj wurde am 9. September 1828 in Jasnaja Poljana bei Tula geboren und starb am 20. November 1910 in Astapowo, heute zur Oblast Lipezk an einer Lungenentz\u00fcndung. Tolstoj entstammte einem russischen Adelsgeschlecht. Als er mit neun Jahren Vollwaise wurde, \u00fcbernahm die Schwester seines Vaters die Vormundschaft. An der Universit\u00e4t Kasan begann er 1844 das Studium orientalischer Sprachen. Nach einem Wechsel zur juristischen Fakult\u00e4t brach er das Studium 1847 ab, um zu versuchen, die Lage der 350 geerbten Leibeigenen im Stammgut der Familie in Jasnaja Poljana mit Landreformen zu verbessern. Er erlebte von 1851 an in der zaristischen Armee die K\u00e4mpfe im Kaukasus und nach Ausbruch des Krimkriegs 1854 den Stellungskrieg in der belagerten Festung Sewastopol. Die Berichte aus diesem Krieg (1855: Sewastopoler Erz\u00e4hlungen) machten ihn als Schriftsteller fr\u00fch bekannt. Er bereiste aus p\u00e4dagogischem Interesse 1857 und 1860\/61 westeurop\u00e4ische L\u00e4nder und traf dort auf K\u00fcnstler und P\u00e4dagogen. Nach der R\u00fcckkehr verst\u00e4rkte er die reformp\u00e4dagogischen Bestrebungen und richtete Dorfschulen nach dem Vorbild Rousseaus ein. Seit 1855 lebte er abwechselnd auf dem Gut Jasnaja Poljana, in Moskau, und in Sankt Petersburg. Im Jahre 1862 heiratete er die 18-j\u00e4hrige deutschst\u00e4mmige Sofja Andrejewna Behrs, mit der er insgesamt 13 Kinder hatte. In den folgenden Jahren seiner Ehe schrieb er die monumentalen Romane Krieg und Frieden sowie Anna Karenina, die Tolstojs literarischen Weltruhm begr\u00fcndeten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hadschi Murat: Eine Erz\u00e4hlung aus dem Land der Tschetschenen<br \/>\nAutor: Lew Tolstoj<br \/>\n\u00dcbersetzer: Arthur Luther<br \/>\nVerlag: Insel Verlag; Auflage: 4 (23. 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